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Leben im Panzerbataillon 14

 

 Kurioses und Normales - An Jahren (Bund) gewürfelt  

 

Beschädigter Y-963 nach Starfighter-Absturz

 

Dieses Foto zeigt den KPz Leopard 1 A1/ Y-423 963 der 3./14 am 3.September 1970, nach einem schweren Unfall auf dem Truppenübungsplatz Bergen/Hohne. Wörtlich heißt es dazu in der Bataillonschronik:

" Vom 24.August bis zum 05.September 1970 verlegt das PzBtl 14 auf den  Truppenübungsplatz Bergen/Hohne. Der Kommandeur, OTL Lübbe, führt das Bataillon durch die Brigade-Gefechtsübung "Weißer Sand" und in der darauffolgenden Div.-Gefechtsübung "Starke Festung". Leider verlief diese letzte Übung nicht ohne Zwischenfälle. Kurz vor Abschluss der Gefechtsübung stürzte ein Starfighter bei einem simulierten Angriff auf die 3.Kompanie ab. Der Pilot kommt ums Leben, drei Soldaten der 3.Kp werden verletzt."

Nach Aussagen von damaligen Augenzeugen, soll der Starfighter-Pilot einige waghalsige Manöver geflogen haben und dabei (im Hochziehen nach dem Tiefflug), mit dem Heck Bodenberührung bekommen haben und zerschellte dann auf dem Boden . Die niedergehenden Teile trafen den in nächster Nähe stehenden Panzer unseres Bataillons. Bei genaueren Hinsehen bemerkt man die abstehenden Außenbordteile des Panzers.

Und von  10/84 bis 03/86 durfte ich mich dann als MKF ZgFhr I.Zug (Olt Heineke) der 3./- um dieses wackere Streitroß kümmern. Na ja, und Tornado´s  o.ä. sind uns in dieser Zeit auch nicht auf den Kopf gefallen. Puh, wat´n Glück !  :-)

 

 

 

HAZ-Artikel über den HIST 1971

 

Hildesheimer Allgemeine Zeitung vom 6.4.1971

"Der Panzerangriff rollt, mit Staubfahnen hinter sich ,rücken die "Leoparden" auf dem Osterberg gegen den "Feind" vor, glücklicherweise nur ein Spiel, mit dem die Bundeswehr am Sonntag den Hildesheimern den Stand ihrer Ausbildung zeigen will und was sie an Waffen und Fahrzeugen besitzt. Gestern wurde schon einmal dieser Teil der Gefechtsübung geprobt, damit vor den Zuschauern auch alles klappt. Schließlich müssen auch verschiedene Waffengattungen und Truppenteile zusammengezogen und aufeinander eingespielt werden. Wenn der Wettergott mithält, erwartet die Bundeswehr auf ihrem Übungsgelände zu Waffenschau, Erbsensuppe und Scheingefecht mehrere tausend Besucher. Dabei werden auch Freiflüge mit Hubschraubern verlost."

Tja, der allseits beliebte "HIST" (Hildesheimer Soldatentag") warf seine Schatten voraus. Da wurde auf dem Osterberg die Grasnarbe abgetragen und ein ehemaliger Kommandeur unseres Bataillons sagte einmal: "Solange auf dem Osterberg noch ein Grashalm wächst, hat das Bataillon nicht richtig geübt !" Und so wurde gefahren, gefeuert und gefunkt, bis die Ketten qualmten!

 

 

 

Franz.Kameraden mit Ihren Fahrzeugen  KPz AMX-30

 

    1973 weilten wieder einmal einige Kameraden unseres franz. Patenregimentes                   ( 6.Dragonerregiment "La Reine Dragon"- Die Dragoner der Königin") aus Lachen-Speyerdorf bei uns. Es erfolgte ein regelmäßiger Austausch von Besatzungen und Fahrzeugen zwischen unseren Bataillonen.

Nett waren auch jedes mal die Kameradschaftsabende mit den franz. Kameraden. Während diese uns (bei ihnen) regelmäßig mit Pernod und Wein unter den Tisch bekamen, "revanchierten" wir uns meist mit dem guten deutschen Bier (das die Franzosen bekanntlich nicht ganz so vertragen). Es waren immer sehr stimmungsvolle Abende, die nicht selten damit endeten, dass ganze gemischte Deutsch/Französische Kompanien auf den Tischen tanzten, sich in den Armen lagen, sangen und lachten. Und damit nicht genug: Die Patenschaft hielt bis 1992, als beide (!) Bataillone von ihren jeweiligen Dienstherren zeitgleich auf das Altenteil geschickt wurden.

 

 

 

Leo 1 in Taiwanesischer Militärzeitung

 

HFw Tippe´s Panzer zieht auf den Track raus

 

Leo 1 von 14 hat Feindkontakt

 

Als eine der letzten Übungen des Bataillons, nahmen 1990 - kurz vor Außerdienststellung von 14 - Teile unseres Bataillons an der BrigGefübung "Scharfer Bohrer" in Munster teil. Hierbei wurden einige Besatzungen von einem Journalisten aus Hannover begleitet, der dann später in einer taiwanesischen Militärzeitung von dieser Übung berichtete. Oben sehen Sie drei Foto´s davon

 

 

 

III.Zug,  3./14 im September 1984

 

Der III.Zug (Charlie) im September 1984 vor dem "Bataillonsdenkmal"  M 47 - In diesen Zug kam ich nach durchgestandener Grundausbildung, Vollausbildung (Führerschein) und einem kleinem Abstecher auf das GeZi. der 3.Kompanie. Im III.Zug  erwarb ich meine Richt/Lade-ATN auf dem Leo 1 A1. - Die Jungs waren mir allerdings um einiges voraus, denn sie waren 9 Monate  früher zum Bund gekommen und die W 15er standen im Oktober 1984 schon zur Entlassung an. Dennoch war es sehr spaßig mit einigen der Kameraden.- Sollte sich hier mal ein Kamerad wiedererkennen, dann sei er herzlichst gegrüßt.

Hintere Reihe: Uffz Harald "Atze" Breves (PzKdt - Y 306) , Uffz Ingo Marzian (PzKdt - Y 503) , OG Tom Wernicke(626) , OG Rüdiger Witte(306) , OG Andreas Riecke(503) , OG Charly Sondermann (503) , G Klaus Ahrens (Überhang) , G Thomas Reinicke(306), OG Thomas Stieve(109) , HG Karsten Müller(626) , OFw Dieter Behre (Zugführer und Kdt. Y-626) 

Vordere Reihe: Fw Axel Haumersen (stvZgFhr und Kdt. Y-109) , G Bernd Lammers (109) , HG Rainer Krüger (306) und G "Ette" Stahl (503) 

 

 

 

Artikel im Kehrwieder am Sonntag

 

Vom  17.-19.Mai 1984 feierte unser Bataillon sein 25-jähriges Bestehen. Es wurde ein Riesentamtam, mit allem was dazu gehörte, gemacht. Es begann mit einem Bataillonsalarm, dann marschierte das Bataillon in einen Verfügungsraum südöstlich von Hildesheim. In diesem wurde dann keine Ausbildung betrieben, sondern die Panzer noch mal ordentlich geputzt, denn der "Buddy" wollte mit seinem Haufen  schließlich durch die Hildesheimer Innenstadt zurückmarschieren. Und da musste ja alles Tip Top sein!  Anschließend fuhr das Btl auf div. Bundes-/Kreis- /Landstrassen  nach Hildesheim zurück und nahm in der Ledebur-Kaserne Paradeformation ein. Mit auf Hochglanz polierten  Baggern brummten wir dann durch die Innenstadt. Und damit mal locker an 20.000 Zuschauern vorbei, die uns sogar Szenenapplaus spendeten.-   Im Nachhinein kann man sagen, dass das natürlich ein toller Anblick  und auch ein Hochgenuss für die Ohren waren. Denn diese Masse an Kriegsstreitelefanten macht zusammen schon gewaltig Radau.

 

 

 

Übergabe des Geldes aus der Blutspendeaktion an der Kdr

(Geldübergabe - Vorn, von links: Kdr OTL Schick, KpChef H von Plato, und die beiden Vertrauensmänner SU Marzian und PS Gentemann) 

Anfang 1985 spendete die 3.Kompanie mal wieder Blut. Alle "Freiwilligen" ließen sich von einer Sanitätseinheit anzapfen*g* und anschließend stellte sich die Frage: Wohin mit dem eingefahrenen Geld ? Die Kompanieführung fackelte nicht lange und schlug vor, dass Geld zum großen Teil an das Soldatenhilfswerk zu spenden und für einen Rest , die Kompanieräume zu verschönern. Gesagt, getan. Und weil das dem "Gottvater" des Bataillons so gut gefiel, kam er persönlich, um das Geld entgegen zu nehmen. Nur hatte er nicht mit dem Erfindungsreichtum der Kompanie gerechnet, die das Geld nicht in Papierform sondern in 1 Mark Stücken überreichte ! Der Herr S 2-Offz hatte jedenfalls kann schön zu schleppen, als er den Obolus im Auftrag des Herrn Kommandeur  in Sicherheit brachte!*grins*

 

 

 

HAZ-Artikel über Einmarsch in Hildesheim

 

Am 27.Oktober 1962 nahm PzBtl 14 seinen neuen Standort, Hildesheim, in "Besitz". Es wechselte mit dem damaligen Feldartilleriebataillon 15 (später PzArtBtl 15) den Standort (15 wechselt dafür nach Stadtoldendorf). Der Kommandeur ließ seine Panzer durch die Innenstadt rollen, wo dem Btl ein warmherziger Empfang der Bevölkerung  zuteil wurde.- Die Hildesheimer Presse berichtete darüber.

 

 

 

Der erste Leo 1 des Bataillons wird vorgestellt

 

Der Leo 1 ist da !  Im Frühjahr 1967 wird das Bataillon auf die neuen Fahrzeuge umgerüstet. Der bis dahin verwendete Typ M 48 wurde abgegeben

 

 

 

HAZ-Artikel über die Übergabe des Bataillons 1986

 

BrigKdr Oberst Czoboth mit energischen Schritt

 

 

Kompanien angetreten

 

Am 26.März 1986 wechselte der Kommandeur !  OTL Schick verließ das Bataillon und die Bw, ging in den Vorruhestand und wurde Kurdirektor in Bad Nenndorf. Major Peter Schäfer (ab 1.April OTL) kam als Taktiklehrer von der OSH in Hannover und übernahm das Kommando. Die Hildesheimer Allgemeine Zeitung (HAZ) berichtete darüber

 

 

 

OTL Schick auf einem seiner Kommandeurspanzer

 

Noch mal OTL Schick, hier auf dem Kommandantenplatz seines Kommandeurspanzers während der britischen Heeresübung "Spearpoint 84".  Respektvoll nannten wir "normalen" Landser den Kdr auch "Buddy". Woher dieser Spitzname kam, läßt sich leider nicht mehr nachvollziehen. Aber jeder wußte  mehr als Bescheid, wenn es hieß: "Der Buddy ist im Anmarsch". Dann war Blitzartig TTV  in der Kompanie angesagt :-)

 

 

 

HAZ-Artikel zur Umrüstung auf den neuen Leo 1 A5

 

Am 29.01.88 informierte die örtliche Presse die Öffentlichkeit darüber, daß PzBtl 14 die Umrüstung von Leopard 1 A1A1/A2 auf den kampfwertgesteigerten Typ Leopard 1A5 vollzogen hatte. Das Bild zeigt den damaligen Hildesheimer Oberstadtdirektor Buerstedde (am Rednerpult), sowie rechts davon den BrigKdr, Oberst Dingler, und den Kdr PzBtl 14, OTL Schäfer 

 

 

 

DivKdr schickt Dankschreiben

 

Israelische Panzersoldaten, die ja bekanntlich nicht gerade zu den schlechtesten der Welt gehören, waren bei einem Besuch 1990 beeindruckt vom Leistungsstand des Bataillons. Der DivKdr schickte ein Dankschreiben, daß der BrigKdr oben rechts mit dem Kommentar an unseren Kdr weiterleitete: " herzlichen Dank für die gute Leistung - Glückwunsch zum Lob unseres DivKdr´s - weiter so".

 

 

 

von links: OTL v. Funck, Oberbürgermeister Klemke

 

OB fährt Bagger

 

OFw Ewald K. weißt den OB über BV ein

 

1990, beim TrÜbPlAufenthalt in Bergen, kam der damalige Hildesheimer Oberbürgermeister, Gerold Klemke, auf Einladung des Kommandeurs, OTL von Funck, nach Bergen und durfte auch mal ´ne Runde mit dem Leo fahren. Als "Fahrlehrer" durfte OFw Ewald K. herhalten :-)   Oben drei Bilder davon

 

 

 

2./14 verabschiedet sich mit Panzerparade aus Hoheneggelsen

 

Die HAZ berichtete am 01.10.1991 davon, wie sich die 2./PzBtl 14 (vor der Auflösung) von "ihrer" Patengemeinde Hoheneggelsen mit einer Parade aller 13 Kampfpanzer durch den Ort verabschiedete. Noch heute steht vor dem Hoheneggelsener Rathaus ein Erinnerungsstück vom PzBtl 14 (siehe auch HIER)

 

 

 

von links: OB Machens, S3-StOffz Major Marek

 

Am 11.03.1992 berichtete die Hildesheimer Allgemeine Zeitung davon, dass die Kampfpanzer des Bataillons auf die  Bahn verladen und an das Cuxhavener PzBtl 73 abgegeben wurden. Das Bild zeigt links den damaligen Hildesheimer OB, Kurt Machens, sowie rechts den S3 StOffz, Major Marek.

 

 

 

Karte des TrÜbPl Osterberg

Karte des Hildesheimer StoÜbPl "Osterberg" von 1977

 

 

Am 29.Juni 1991 brachte die Hildesheimer Allgemeine Zeitung zum letztenTruppenübungsplatzaufenthaltes des Bataillons eine komplette Seite über das PzBtl 14. 

Mein Dank geht an OG d.R. Mathias Dornieden, der dieses Material zur Verfügung stellte

 

 und hier noch einmal die einzelnen Bilder nachgearbeitet und in höherer Auflösung

 

 

 

 

 

 

 

 

...to be continued

 

 

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